Elfmeterturnier: Starke Leistung reichte bis ins Halbfinale
Der Start in das Elfmeterturnier hätte kaum ungünstiger verlaufen können: Gleich der allererste Schuss verfehlte sein Ziel. Doch anstatt sich davon beeindrucken zu lassen, zeigte die Mannschaft um ihren Keeper Hubse – auch bekannt als „die Katze“ – Moral und Kampfgeist. Mit großem Einsatz gelang es dem Team, sich noch ein 4:4 zum Auftakt zu erarbeiten und damit einen wichtigen Punkt gegen den späteren Turniersieger mitzunehmen.
Im zweiten Spiel präsentierte sich die Mannschaft dann deutlich stabiler und vor allem treffsicherer. Mit einem souveränen 5:3-Sieg setzte man direkt ein Ausrufezeichen und bewies, dass man sich von dem holprigen Beginn nicht aus der Bahn werfen ließ.
Im weiteren Turnierverlauf entwickelte sich das Team zu einer echten Einheit. Nach neun Spielen standen beeindruckende 29 verwandelte Elfmeter bei insgesamt 35 Versuchen zu Buche – eine herausragende Quote, die die Kaltschnäuzigkeit der Schützen eindrucksvoll unter Beweis stellte. Dennoch reichte diese starke Leistung in der Gruppenphase am Ende „nur“ für Rang 3.
Zu diesem Zeitpunkt schien das Turnier für einige Spieler bereits beendet: Ein Teil der Mannschaft hatte sich vorschnell unter die Dusche verabschiedet. Doch die verbleibenden, aufmerksamen Akteure warteten die offizielle Verkündung der Viertelfinalteilnehmer ab – und wurden belohnt. Mit neuer Motivation und erneut starker Teamleistung trat man im Viertelfinale an und ließ dem Gegner beim klaren Erfolg mit fünf Treffern keine Chance. Damit sicherte sich das Team einen Platz unter den besten vier von insgesamt 31 teilnehmenden Mannschaften.
Im Halbfinale musste man sich schließlich einem starken Kontrahenten geschlagen geben, sodass es im Anschluss ins Spiel um Platz 3 ging. Dieses fand bereits spät in der Nacht statt und stellte die Mannschaft vor eine kuriose Herausforderung: Der Gegner war mit den Regeln bis dato nicht vertraut. Nach einer kurzen, Einweisung konnte das Spiel dennoch ordnungsgemäß durchgeführt werden. Am Ende reichte es für einen respektablen 4. Platz.
Über den gesamten Turnierverlauf hinweg wuchs die Mannschaft immer mehr über sich hinaus. Trotz kleinerer Verletzungen und der fortgeschrittenen Uhrzeit zeigte das Team großen Zusammenhalt und ließ sich nicht unterkriegen. Der Erfolg – ein starker vierter Platz in einem großen Teilnehmerfeld – wurde schließlich bis tief in die Nacht gebührend gefeiert.

